Das unaufhaltsame Wachstum des Cleverstore

The unstoppable growth of the Cleverstore
Von Rob Xenos am 04 September 2017

Rob Xenos erklärt, warum er glaubt, dass Apps die Zukunft in der Bildung sind

Die Plus-Serie ist ein interaktiver Touchscreen für den Bildungsbereich, der standardmäßig mit einer Reihe gebrauchsfertiger Anwendungen für den Unterricht ausgestattet ist. Apps wie der beliebte Mathe-Tutor und Lynx können nach Thema, Alter und sogar Sprache durchsucht werden, so dass Lehrer schnell und einfach finden können, wonach sie suchen

Fragen und Antworten mit dem Software- und Applikationsentwicklungsmanager von Clevertouch

Rob Xenos ist der Software Development Manager des Cleverstore App Store. Rob arbeitet seit seiner Einführung im Jahr 2015 am Cleverstore und ist verantwortlich für die Auswahl und Überprüfung der Apps für die Plattform. Wir fragten Rob nach seinen Ansichten über das Wachstum von Apps im Bildungsbereich und die zukünftige Ausrichtung des Cleverstore.

Warum glauben Sie, dass der Einsatz von Apps in der Bildung explodiert ist?

Apps sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir verwenden sie zu Hause und am Arbeitsplatz, und deshalb ist es nur natürlich, dass sie auch im Unterricht eingesetzt werden. Die Lehrer unterrichten eine Generation von Kindern, die mit Apps aufgewachsen sind - für sie ist es das Gleiche wie das Aufnehmen von Stift und Papier. Außerdem sind sie eine fantastische Möglichkeit, die Interaktion zu fördern und ein höheres Maß an Engagement der Schüler aufzubauen - und großformatige Touchscreens sind integraler Bestandteil dieser Erfahrung.

Was war der Gedanke hinter Cleverstore??

Der Hauptgrund, warum wir einen App Store auf unserem Gerät aufgebaut haben, war, dass die Lehrer zwar Apps als Lehrmittel verwenden wollten, aber wegen des fehlenden Zugangs zu den besten Apps nicht in der Lage waren. Der Apple Store und Google Play erforderten die Einrichtung eines Kontos mit einer Zahlungskarte - und das war für die meisten Lehrer ein großes Hindernis.

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 stehen wir in ständigem Dialog mit den besten Entwicklern und Lehrern von Bildungsanwendungen, um sicherzustellen, dass wir neue Anwendungen und Inhalte hinzufügen, die lehrplanspezifisch sind und frei von Werbung und In-App-Kauf sind. Das Problem, das viele Lehrer beim Herunterladen von Apps aus anderen führenden App-Stores gefunden haben, ist, dass sie keine Kontrolle über Werbung haben, die bestenfalls ärgerlich ist und im schlimmsten Fall unglaublich schädlich für die Schüler sein kann.

Was sind die nächsten spannenden Entwicklungen?

Wir haben den Cleverstore für unsere Kunden in Übersee entwickelt und werden in Kürze die Einführung einer muttersprachlichen französischen Sektion ankündigen. Beginnend mit 12 Apps für Grundschullehrer planen wir, in den nächsten 12 Monaten weitere hinzuzufügen und weitere Sprachen einzuführen.

Wir haben auch gerade den Start von Lynx als App im Cleverstore angekündigt. Lynx ist eine der beliebtesten Lernsoftware und wird ausgiebig in Schulen eingesetzt. Die neueste App-Version enthält eine ganze Reihe neuer Funktionen wie Mathematik, Tabellen, Zeit- und Datums-Tools. Jetzt können Lehrer bestehende Lynx Lektionen, Smart Notebook® Lektionen, iwb Dateien öffnen und unterrichten, ohne einen angeschlossenen PC zu benötigen, oder Lektionen auf ihrem Laptop von zu Hause aus erstellen und aus der Lynx App im Unterricht präsentieren.

Wie sehen Ihre Prognosen für die Zukunft aus?

Ich glaube, wir werden eine große Verlagerung vom Stift- und Papierunterricht hin zu einer rein digitalen Lernumgebung erleben. Angesichts der gravierenden Haushaltsengpässe im Bildungssektor sehen sich die Schulen einem zunehmenden Druck ausgesetzt, Kosten zu senken und dennoch die Ergebnisse zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Schulleiter müssen innovativ sein - und viele setzen auf digitale Mittel, um die finanzielle Lücke zu schließen. Beispielsweise können Apps eine kostengünstige Möglichkeit sein, Ursache und Wirkung zu demonstrieren. In einem naturwissenschaftlichen Unterricht könnten die Schüler beispielsweise Experimente mit Hilfe von App-Tools und nicht mit physischen Geräten durchführen. So können sie nicht nur sicher experimentieren, sondern sparen der Schule auch Geld für teure Ausrüstung und Verschleiß. Wir sehen auch mehr app-basierte Versionen von Lehrbüchern, was wiederum erhebliche Einsparungen bei den Schulbudgets ermöglicht.